Verleger fordern Schutz vor dem Internet

Hubert Burda, Präsident des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger, hat seine Vorstellungen zum Verhältnis der Verlage zum Internet und speziell zu den Suchmaschinen formuliert.

* Das Recht, von den Suchmaschinen nach objektiven Kriterien gefunden zu werden.
* Das Recht, an den Erlösen der Suchmaschinen fair und zu überprüfbaren Konditionen zu partizipieren.
* Das Recht auf Neutralität der Plattformen und damit verbunden die Garantie, dass Inhalte von verlegerischen Transaktionsangeboten von Suchmaschinen nicht für eigene Geschäftsmodelle genutzt werden.

Beim Reizzentrum gibt es bereits den Vorschlag, die Suchmaschinen-Betreiber sollen die Medienangebote der Verlage ausschließen. Ich hätte noch einen weiteren Vorschlag. Wenn die Verlage nicht wollen, dass ihre Seiten von Google angezeigt werden, dann sollen sie das doch einfach sagen. Einen robots.txt hilft. Und falls die Internetausdrucker in den Verlagshäusern mit dieser Lösung nichts anfangen können, einfach mal googlen. Google bietet selbst Hilfe an.

Das könnte natürlich dazu führen, dass Leser die entsprechenden Artikel nicht mehr finden und die Besucherzahlen auf den Webseiten zurück gehen. Aber jeder darf sich schließlich selbst zur Bedeutungslosigkeit verdammen.

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