Strom

Um in der aktuellen Debatte zur Atomkraft mal Alternativen zu zeigen.

General Fusion, ein Start-up aus Vancouver, plant innerhalb der nächsten zehn Jahre einen Prototyp für ein Fusionskraftwerk – und das zu einem Preis von unter einer Milliarde Dollar.

Der Fusionsreaktor ITER in Südfrankreich soll dagegen 14 Milliarden kosten. Hintergrund zur Fusion gibt’s hier. Interessant dabei:

Ganz sauber ist diese Technologie allerdings nicht, es muss beachtet werden, dass auch Deuterium und Tritium die umgebenden Materialien verunreinigen, denn die bei der Fusion frei werdende Strahlung macht die umgebende Maschinerie radioaktiv, Eindämmung und Magneten werden somit nach und nach zu Radioaktivem Abfall. Der hat zwar Halbwertszeiten, die wesentlich unter denen der Kernfission liegen, trotzdem muss auch dieser Sondermüll sicher eingelagert werden. Es wird allerdings auch nach Möglichkeiten gesucht das Tritium in gewissem Umfang zum Beispiel aus kontaminiertem Kühlwasser zurückzugewinnen.

Zweifellos ist die Kernfusion aber sicherer als die Kernspaltung da es nicht zu einer unkontrollierten Kettenreaktion kommen kann, selbst wenn die erzeugte Energie des Plasmas irgendwann ausreichen sollte das Wasserstoffbrennen aufrecht zu erhalten ist in der Brennkammer nur wenig Treibstoff vorhanden und es würde sofort abkühlen, wenn es unkontrolliert mit der Wand in Berührung kommt.

Und auch mit dem Energiebedarf in China hat man sich beschäftigt.

Wind könnte Chinas zukünftigen Strombedarf decken

Auch wenn Wind unbeständiger ist als Kernkraft, die Endlagerung ist definitiv einfacher.

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