Trendsport: Afrika-Ausbeuten

Es wird sicher niemanden überraschen, das die Industrienationen die afrikanischen Nationen gehörig ausbeuten. Nur wie es scheint, haben die Afrikaner keine Lust mehr, dabei einfach zuzusehen.

„As from now the AU [African Union] would work towards ensuring that African nations and our farmers get their rightful share of our God-given natural and agricultural resources,“ he said.

„The UN must come to the rescue of Africa otherwise we Africans stand ready to liberate ourselves from this eternal bondage at any cost,“ said President Yahya A.J.J. Jammeh at the second day of the 64th annual General Assembly debate.

(Quelle: allafrica.com)

Da sollten die Afrikaner nur auf der Hut vor der Nato sein, denn

auch „eine Unterbrechung der Zufuhr lebenswichtiger Ressourcen“ rechtfertigen der Doktrin zufolge den Einsatz militärischer Gewalt. Außerhalb des Bündnisgebietes und notfalls ohne UN-Mandat.

(Quelle: taz)

Der Präsident von Gambia liefert auch gleich einige interessante Zahlen mit

The President of the small West African country said that powerful multi-national corporations – which he described as „locusts“ – have exploited the continent’s natural resources for centuries, keeping at least 95 per cent of the profits for themselves.

Mr. Jammeh noted that only four African countries receive more than 3 per cent of the profits from the mining of their mineral resources, with the rest making even less from the companies.

In addition, he said that the excruciating debt burdening African nations, which very few rich countries have cancelled, consumes 80 per cent of the 3 to 5 per cent profit left to them by the multi-nationals.

(Quelle: allafrica.com)

Ok, die meisten Staaten bekommen also weniger als 3% des Profits aus der Ausnutzung ihrer eigenen Ressourcen und davon zahlen sie wiederum 80% an uns, um die Schulden zu bezahlen, in die wir sie getrieben haben.

Ich muss gerade an Hagen Rether denken

Mexiko? Keine Ahnung. Ich habe gehört, in Mexiko können sie ihr täglich Brot nicht mehr backen. Die Tortillas sind so teuer, weil der Mais-Preis so hoch ist. Weil wir hier Bio-Diesel tanken wollen. „Du, verdammt, das Erdöl geht langsam aus. Was tanken wir morgen?“
„Hm, lass uns doch jetzt mal äh … Lebensmittel vertanken.“
„Super Idee. Aber nicht unsere Lebensmittel. Deren Lebensmittel“
„Ja klar, war ja auch deren Erdöl.“

Ungefähr ab Minute 6:00 wird es spannend

Tja, Pech für Afrika, das wir deren Ressourcen brauchen.

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