Überwachungskameras verhindern kein Verbrechen

Fefe hat geschrieben, dass gerade Werbung für Überwachungsmaßnahmen gemacht wird.

Fällt euch das auch auf, wie sehr sich gerade die Pressemeldungen häufen, dass Kameraüberwachung und Rasterfahndung eigentlich doch ganz toll sind? Ich will mal zwei herausgreifen, um den Trend zu illustrieren:

1. Wie toll Dubai die Mossad-Mörder verfolgen kann, weil sie so umfassende Videoaufzeichnungen aller Passagiere haben

Aber ich bin nach einem Text von Bruce Schneier der Meinung, dass der Mord in Dubai eigentlich ein Argument gegen die Überwachung ist.

On January 19, a team of at least 15 people assassinated Hamas leader Mahmoud al-Mabhouh. The Dubai police released video footage of 11 of them. While it was obviously a very professional operation, the 27 minutes of video is fascinating in its banality. Team members walk through the airport, check in and out of hotels, get in and out of taxis. They make no effort to hide themselves from the cameras, sometimes seeming to stare directly into them. They obviously don’t care that they’re being recorded, and — in fact — the cameras didn’t prevent the assassination, nor as far as we know have they helped as yet in identifying the killers.

(Hervorhebung von mir.)

Wenn die fast flächendeckende Kameraüberwachung in Dubai nicht einmal einen Mord verhindern kann, dann sollte doch klar sein, dass auch ein Verbrechen oder ein Terroranschlag bei uns nicht durch Kameras verhindert werden kann.

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